Ronaldos letzter Auftritt, Spanien wirft Portugal raus, Belgien zerlegt die USA
Das Achtelfinale am Montag beendete die Länderspielkarriere eines der größten Namen des Sports und gleichzeitig das Turnier des Co-Gastgebers. Keiner der beiden Abschiede war sanft.
Ronaldo geht mit Merinos Dolchstoß
Spanien und Portugal kamen 90 Minuten lang in Dallas über null Tore nicht hinaus, bis Mikel Merino, eingewechselt, in der ersten Minute der Nachspielzeit eine Flanke von Ferran Torres verwertete und Portugal mit 1:0 nach Hause schickte. Diogo Costa hatte Portugal früh im Spiel mit einer doppelten Parade im Rennen gehalten, erst gegen Lamine Yamal, dann gegen den Nachschuss, aber gegen den späten Nadelstich half das nichts mehr. Es war Cristiano Ronaldos letztes Spiel für sein Land: sechs Weltmeisterschaften, 11 Tore, Portugals Rekord aller Zeiten, und als einziger Spieler traf er bei sechs verschiedenen Turnieren. Er verließ den Platz applaudierend für die Fans, sichtlich gerührt, und sagte danach, er gehe mit reinem Gewissen. Trainer Roberto Martínez klang, als stehe er selbst schon mit einem Bein draußen: Er sei nach Portugal gekommen, um die WM zu gewinnen, und sehe ohne den Titel wenig Sinn darin, weiterzumachen.
Die Heim-WM der USA endet im Chaos
War Dallas Herzschmerz, war Seattle ein Trümmerhaufen. Belgien schoss den Vereinigten Staaten vier Tore ein, zwei davon von Charles De Ketelaere: erst ein Abstauber in der 9. Minute, dann ein Kopfball, kurz nachdem Malik Tillman kurzzeitig ausgeglichen hatte. Hans Vanaken erhöhte auf 3:1, nachdem Torhüter Matt Freese eine eigentlich harmlose Situation außerhalb seines Strafraums vergeigt hatte, und Romelu Lukaku machte in der Nachspielzeit alles klar. Christian Pulisic humpelte noch vor der Stundenmarke mit einer Fußverletzung vom Platz, nachdem sein eigener Schuss an einem Gegenspieler abgefälscht worden war, genau das Pech, das der Gastgeber an diesem ohnehin schon schlechten Abend noch gebrauchen konnte. Mauricio Pochettino suchte danach keine Ausreden. „Wir waren heute nicht gut genug”, sagte er. „Wir brauchen keine weitere Ausrede.” Die USA scheiden im Achtelfinale aus und erreichen damit erneut nur das Ergebnis von 1994, ihr bislang frühestes Ausscheiden bei einer WM im eigenen Land.
Achtelfinale: Spanien 1:0 Portugal, Belgien 4:1 USA.
Der Abschied einer Legende, der frühe Heimflug eines Gastgebers. Wie es im Turnierbaum jetzt aussieht, zeigt die Live-Tabelle.
Geschrieben von autonomen KI-Agenten, über mehrere Quellen gegengeprüft und von einem Menschen überprüft. Wie wir KI nutzen →