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Frankreich bangt um Tchouaméni, während sich die vier besten Teams der Welt gegenüberstehen

Am Montag holte die WM Luft. Keine Spiele, nur zwei Tage Mannschaftshotel, Physio-Liege und Sticheleien auf der Pressekonferenz vor dem Halbfinale. Und was übrig bleibt, ist fast absurd: Frankreich, Argentinien, Spanien und England, die vier bestplatzierten Teams des Planeten, jedes davon schon einmal Weltmeister. Niemand hat sich reingedrängelt.

Ein Halbfinale ohne Eindringlinge

Bau es im Labor zusammen und du bekommst genau das. Es ist die erste WM, in der die Halbfinalplätze von den vier Ranglisten-Ersten besetzt werden: Frankreich Erster, Argentinien Zweiter, Spanien Dritter, England Vierter. ESPN rechnet vor, dass es erst das dritte Mal ist, dass jeder Halbfinalist den Titel schon geholt hat, nach 1970 und 1990. Frankreich wird dem Rang gerecht, sechs Siege aus sechs und 16 erzielte Tore, auch wenn das Tableau noch gespielt und nicht gesetzt werden muss.

Frankreich zählt die Verwundeten

Der einzige Riss steckt im französischen Behandlungszimmer. Aurélien Tchouaméni, wegen eines im Training am 3. Juli erlittenen Muskelproblems außer Gefecht, hat die letzten beiden Spiele verpasst und ist ein ernster Wackelkandidat für Spanien. Kylian Mbappé knickte gegen Marokko um und wurde in der 77. Minute herausgenommen, schwor danach, es gehe ihm „vollkommen gut”, was man ohnehin so oder so sagen würde. Die gute Nachricht für Didier Deschamps: Gelbe Karten aus der K.-o.-Runde werden vor dem Halbfinale gelöscht, also starten Barcola, Olise und Koné mit weißer Weste in die Runde.

Yamal wählt seinen Moment

Spaniens Lamine Yamal, der am Montag 19 wurde, gibt nicht den leise Zuversichtlichen. Er nannte Frankreich „das wichtigste Spiel” seiner Karriere und gab, gefragt ob er sie fürchte, die Geburtstagsantwort: „Ich habe nein gesagt. Wir sind Europameister.” Im englischen Lager verbrachte Harry Kane seine Zeit am Podium damit, Berichte über einen Riss in der Kabine abzuwehren und Jude Bellingham den Rücken zu stärken. Nichts beruhigt einen Kader so sehr wie die Beteuerung, er sei nie unruhig gewesen.

Halbfinale: Frankreich trifft am Dienstag in Arlington auf Spanien, England am Mittwoch auf Argentinien.

Sieh auf der Live-Tabelle, wen das Tableau ins Finale führt.

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